Brücken bauen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft in Tansania
Im Rahmen des „German-Tanzanian GreenTech Innovation Program“ fördert die AHK Ostafrika den nachhaltigen Ausbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Tansania. Mit gezielten Initiativen legte das Projekt nun wichtige Grundsteine für eine starke deutsch-tansanische Partnerschaft und den Aufbau lokaler Expertise.
Vom 12. bis 14. Februar 2025 fand in Daressalam die erste GreenTech Innovationswoche Tansanias statt. Mehr als 100 deutsche und tansanische Expert*innen aus Wirtschaft, Politik und Entwicklungszusammenarbeit kamen zusammen, um über innovative Lösungen und Partnerschaften im Wassersektor für Ostafrika zu diskutieren. Die Veranstaltung bot elf deutschen Unternehmen eine Plattform, ihre Technologien zu präsentieren und markierte einen bedeutenden Schritt in der Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit beider Länder.

Deutsch-Tansanische Arbeitsgruppe für Wasser gegründet
Ein zentrales Ereignis der Innovationswoche war die Gründung der „German-Tanzanian Working Group on Water“. Diese Arbeitsgruppe soll langfristige Partnerschaften zwischen deutschen und tansanischen Expert*innen fördern und so nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen im Wassersektor entwickeln. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in der Gruppe zu verstetigen und auch nach der Projektlaufzeit fortzuführen. Die ersten Treffen der Arbeitsgruppe sind für März und April geplant. Interessierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und NGOs aus dem deutscher Wasserwirtschaft sind weiterhin herzlich eingeladen mit dem Projektteam der AHK in Kontakt zu treten.

Start des IWAMI-Kurses: Fachkräfte im Wassersektor weiterbilden
Ende Februar fand zudem der Launch des International Water Manager for Industries (IWAMI)-Kurses statt. Durch das Training werden Fachkräfte in Tansania in vier Modulen zu Themen wie Wasseraufbereitung und industrieller Wiederverwendung geschult. Die Pilotphase des Kurses begann mit einem Kick-off-Webinar, bei dem die rund 30 Teilnehmenden ihre Trainer kennenlernten. Die Kursinhalte wurden durch die tansanischen Trainer*innen auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten und werden ab März in einer Kombination aus Selbstlernmodulen, Webinaren und Exkursionen vermittelt. Um eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen, ist es der Kurs zudem zweisprachig verfügbar: auf Englisch und Suaheli.